Moloka’i Teil 1 - FKK für Anfänger
Wie ihr aus dem letzten Artikel erfahren konntet führte unsere Reise weiter nach Moloka’i und Lānaʻi, die beiden kleinsten Inslen, welche als Tourist besucht werden können. Da Moloka’i sehr viel zu bieten hatte und es ein riesiger Artikel werden würde, habe ich mich entschieden 2 Beiträge über diese Insel zu schreiben. Hier also mal den ersten…Wir flogen also von Kauai nach Moloka’i. Das heisst in Wirklichkeit, dass wir zuerst von Kauai wieder zurzück nach Honolulu flogen und dann von dort aus nach Moloka’i. Nun schon nur diese Flüge nach Moloka’i waren das reinste Erlebnis. Wir flogen mit Mokulele Airlines und dort erhält man als Flugticket einen Kassenzettel. Jawohl einen Kassenzettel und nicht mehr! Schliesslich kamen wir mit einer kleinen normalen Maschine am Flughafen Honolulu an. Alles Gepäck wieder entgegen nehmen und zum nächsten Terminal laufen und alles wieder einchecken. Der Flug von Honolulu nach Moloka’i war auch wieder mit dieser Fluggesellschaft, aber diesmal nicht mit einer kleinen normalen Maschine. Nein, sie war winzig klein und hatte einen Propeller. Kurz wir hatten eine Chessa Caravan. Für diejenigen, welche mit dem nicht viel anfangen können, es ist eine kleine Propellermaschine mit ca. 12 Sitzplätzen und direktem Blick ins Cockpit. Der Flug war einfach genial und wir kamen kaum aus dem Staunen raus. Dieses Flugzeug fliegt nicht so hoch wie all die anderen und so hatten wir einen privaten Inselflug über O’ahu und Moloka’i.
Der Flughafen auf Moloka’i war richtig “schnüsig”. Klein aber fein! Jedenfalls konnten wir hier auch gleich unser Auto abholen, welches uns die ganze Woche ziemlich gute Dienste leistete. Nachdem wir unser Auto eingepufft hatten, da es für die nächsten Nächte auch unser Schlafquartier sein würde, fuhren wir richtung Norden zu einem Aussichtspunkt. Im Norden der Insel gibt es eine Halbinsel mit einem Dorf, genannt Kalaupapa. Dieses Dorf hat eine lange Geschichte (nicht europäisch lang, amerikanisch, also kurz ca. 100 jahre), vorallem im Bezug mit Lepra. Früher schickte man alle Leprakranken von den anderen hawaiianischen Inseln nach Moloka’i, da man versuchte diese Menschen von der Gesellschaft abzuschotten. Jedenfalls kümmerte sich ein belgischer Priester, Pater Damian (erkennt sich da jemand wieder?
), um diese Menschen. Kalaupapa liegt auf einer Halbinsel und ist nur über zwei Wege erreichbar: per Flug oder über einen Trampelpfand, welchen man entweder wandern kann oder mit dem Maultier runterkommt. Nun ist es aber so, dass nicht jeder da einfach runter kann. Man braucht eine spezielle Bewilligung und die erhält man nur über 2 Tour-Operatoren. Wir versuchten an eine solche Tour zu kommen, aber sie waren bereits ausgebucht oder zu teuer. So genossen wir einfach den Ausblick auf diese Halbinsel vom Aussichtspunkt her. Dieser Aussichtspunkt war in einem Wald, welcher noch eine andere Sehenswürdigkeit hatte. 10 Minuten Fussmarsch davon entfernt war der sogenannte “Phallic Rock”, welcher aussieht wie ein Phallussymbol. Wir liessen es uns nicht nehmen hier ein paar Fotos zu machen. Hawaii hat für so manches auch seine Legenden, so auch für diesen Stein. Ich habe euch die Legende hier zum lesen, halt einfach auf englisch:
Located 200 yards from the Kalaupapa Lookout, at the base of Nananhoa Hill, is the six-foot high Phallic Rock. Every island has such a site, but this is probably the best sample. According to legend, the male fertility god, Nanahoa, lived nearby. His wife, Kawahuna, caught him admiring a young girl who was staring at her reflection in a pool. The wife attached the young girl, yanking her hair. Nanahoa was outraged and struck his wife who rolled down the cliff and turned into stone. Nanahoa himself then turned into stone in the form of …. what else?! Throughout the ages, barren women would bring offerings and spend the night at this site in hopes of conceiving a child. Women still come here with their offerings and pray for fertility. Other stones in the area are carved to represent female genitalia. These rocks were then taken home to make the land fertile. Phallic petroglyphs can also be seen on some rocks to the north of the Phallic stone. A beautiful ironwood forest surrounds this area, coating the ground with its long needles and creating a mood of peace and spirtuality.
Nachdem fürs Abendessen eingekauft war, fuhren wir zur Westseite der Insel, welche einen unendlich langen weissen Sandstrand hatte. Dort wurde unser 7$ Grill, welcher auf Kauai noch gekauft wurde, eingeweiht und erst noch mit einem riesen Stück Fleisch
! Die Sandwichs waren jedenfalls tasty! Nach unserm BBQ, gab es einmal mehr einen wunderschönen Sonnenuntergang. Nach der Dusche mit Simon und seinen Freunden (Frösche in der Dusche) in der Campinganlage und hiess es auch schon bald mal “Gute Nacht” in unserem wohlig weichen Dodge.
Nach einer wunderbaren Nacht weckte uns die Sonne und es wurde Zeit den Tagesplan zu schmieden. Wir entschieden uns, die Westseite der Insel zu erkunden. Wir fuhren ungefähr jeden Strand ab, denn wir finden konnten und jedesmal war kaum eine Menschenseele zu finden. Schliesslich kamen wir an einen Strand, an welchen ein ausgetrocknetes Flussbett mündete. Wir liefen diesem Flussbett nach und fanden beeindruckende Erdhügel, welche der Regen ausgespült haben muss. Unsere Reise führte uns weiter über Strassen, welche zur Hälfte von der Natur zurückerobert wurden, hin ins kleine Plantagenstädtchen Maunaloa. Maunaloa ähnelte eher einer Geisterstadt, als einer Stadt wo früher einmal viele Menschen auf Plantagen arbeiteten. Hinter der Stadt führte eine Dreckstrasse zu einem kleinen Hafen runter und mit Bravour meisterte unser Auto diese 30 Minuten Strasse. Der Hafen musste man etwas suchen um ihn zu erkennen, aber es hatte immerhin ein Paar Boote… Nachdem wir den Westen und Südwesten ziemlich erkundet hatten, fuhren wir Richtung Nordwesten zum Momomi Beach. Das war nicht nur für uns ein Erlebnis, sondern auch für unser Auto. Die rote Erde nennt man hier “Red Dirt” und zum Momomi Beach führen “Red Dirt Roads” hin. Ihr könnt euch vorstellen wie silbrig unser Auto später noch war. Da unser Abendessen noch nicht eingekauft war, fuhren wir Richtung nächst grösseres Dorf. Unterwegs hielten wir aber noch an einer Macadamia-Nussfarm an und liessen uns eine Führung über die Farm geben. Schliesslich knacken wir auch selber noch Nüsse. Mmmh! Der Abend beendeten wir wieder an der Westseite, an unserm einsamen Beach. Und wie einsam er war! So einsam dass wir kurzerhand eine kleine 2 Mann FKK-Gesellschaft gründeten und wie Gott uns schuf Cervelat-ähnliche Würste grillierten
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hoi ich be spot esch esch ferbi...
Hallo Zachi, wenn me vom Zunami in Hawaii und Umgäbig ghört...
@ Rony: Ja chas mer grad vorstelle. Unterdesse bin ich aber ...
Hallo Zacharias Die letzten Monate und insbesondere die let...
Hey Zach Jetzt han ich per Zuefall grad gseh, dass du in ...