Kauai: Tag 9 & 10 - Angriff des Tausendfüsslers
Lange musstet ihr jetzt auf ein Update warten. Aber geduldig zu sein, zahlt sich aus. Schliesslich waren die letzten beiden Tage noch das i-Tüpfelchen unseres Kauai-Aufenthaltes. Hier ein kurzer Abriss: 20 km Wanderung, Wasserfall, Übernachtung am Strand und vieles mehr!Am Dienstagmorgen schrie uns der Wecker schon ziemlich früh aus den weichen und vorerst letzten Federn. Wir packten alles zusammen und machten uns zum letzten Mal auf Richtung Norden der Insel, genauer gesagt zum nordöstlichen Anfang der Napali Küste. Nach einem kurzen Zwischenstop, wo ein Frühstück verdrückt wurde waren wir so gegen 08.00 in Ha’ena, wo wir unser Auto parkten und uns für die 2-tägige Wanderung vorbereiteten. Startklar und ausgerüstet mit einem Foto der ausgeschilderten Karte konnte es nun losgehen. Erstes Tagesziel war der 2 Meilen entfernt liegende Sandstrand, welcher gegen Abend auch unsere Notschlafstelle war. Nach gut einer Stunde waren wir dort und gönnten uns eine erste kleine Pause. Der Sandstrand befindet sich am Ende eines engen Tals mit einem Wasserfall am Anfang. Kurzerhand entschieden wir uns, diesen Wasserfall zu unserem nächsten Ziel zu machen. Nach weiteren zwei Stunden über Stock und Stein und zwischendurch auch mal nassen Füssen waren wir beim Wasserfall. Er war riesig und hatte einen grossen Pool, in welchem wir ein kühlendes Bad nahmen. Es war tatsächlich kühl, etwa vergleichbar mit den Bergseen bei uns im Sommer, und so dauerte die Abkühlung auch nicht allzu lange. Schliesslich machten wir uns auch nach einer kleinen Stärkung vom “Riesensandwich” wieder auf den Rückweg. Unterwegs kamen wir wieder an grossen Bambusbüschen vorbei, welche uns beim hochlaufen schon aufgefallen waren. Das besondere an diesen Bambusstämmen war, dass sich viele Wandersleute mit eingeritztem Namen in der Rinde verewigt hatten. Die ältesten Zeichen, die wir fanden waren 22 Jahre alt. Um die Mittagszeit waren wir wieder am Strand und gönnten uns eine gemütliche Mittagspause. Da es noch einige Stunden dauerte bis die Sonne untergegangen wäre, entschieden wir uns noch für den 6 Meilen langen Wanderweg zum zweiten Wasserfall einige Täler weiter. Aber keine Angst laut Karte sollte das Ziel in 3 Stunden zu schaffen sein. Wir täuschten uns gewaltig! Anhand der Karte sollte der Wanderweg 4 Meilen so weitergehen wie bis anhin, dem war aber nicht so. Die Höhendifferenzen wurden immer grösser und jedes mal, als man dachte, man hätte jetzt ins nächste Tal eingelenkt, kam noch ein kleines Seitental und noch eines und noch eines. Bei Meile 3 und gut 2,5 Stunden wandern entschieden wir uns wieder umzukehren, da wir uns den Sonnenuntergang am vorher erwähnten Strand ansehen wollten, bevor es dann ans Schlafen ging. Schliesslich mussten wir am nächsten Tag auch wieder ziemlich früh auf.
Irgendwann zwischen 5 und 6 Uhr am Nachmittag waren wir am Ziel und bevor irgend ein Nachtlager vorbereitet wurde, war ein Sprung ins angenehm temperierte Meerwasser einfach Pflicht. Nachdem auch die letzten Bissen vom Sandwich vertilgt waren, war der Sonnenuntergang zeitlich in greifbarer Nähe. Dann startete es und es war überwältigend, sehr zum leiden meiner Speicherkarte
. Wir waren in einer Art Bucht, umgeben von hohen Talhängen und Felsen im Wasser und die Sonne färbte den Himmel in allen Farben. Aber seht es euch selber an unter den Fotos! Nach gut einer Stunde Fotosession mit der Sonne machten wir uns an unser Nachtlager. Wir fanden einen alten Schlafsack und eine Zeltaussenhülle, was wir als Untergrund benutzten und vermummten uns ins Badetuch und in den Kapuzenpulli. Nachdem wir ungefähr eine Stunde lang versuchten einzuschlaffen, sprang Chris plötzlich auf wie wenn er vom Affe gebissen wurde. Es Stellte sich dann aber heraus, dass es nicht ein Affe war sondern ein Tausendfüssler, welcher Chris mit einer äzenden Flüssigkeit den Finger reizte. Die Nacht war sehr unruhig, da es enorm unbequem war. Aber im Gegensatz zu Chris,welcher kaum ein Auge zu tat und dafür den wunderschönen Sternenhimmel bewundern konnte, kam ich auf einige Stunden Schlaf. Als die ersten Sonnenstrahlen den Strand erhellten räumten wir unsere Habseligkeiten zusammen und wanderten zurück zum Auto. Dort wurde zuerst mal noch eine frische Morgendusche am Campingplatz genehmigt. Später fuhren wir wieder zum Flughafen, gaben das Auto zurück und waren gespannt, was unser Trip, weiter nach Moloka’i, noch alles für uns bereit halten würde.
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hoi ich be spot esch esch ferbi...
Hallo Zachi, wenn me vom Zunami in Hawaii und Umgäbig ghört...
@ Rony: Ja chas mer grad vorstelle. Unterdesse bin ich aber ...
Hallo Zacharias Die letzten Monate und insbesondere die let...
Hey Zach Jetzt han ich per Zuefall grad gseh, dass du in ...