Big Island - Ein kleiner Traum
So, endlich nach einer kleinen Ewigkeit darf ich euch nun den zweitletzten Artikel unserer Hawaiireisen präsentieren. Jawohl ich habs endlich geschafft! ![]()
Geniesst Big Island, eine der schönsten und vielseitigsten Inseln Hawaiis!Unsere Reise startete sehr früh, so dass wir noch am Morgen auf Big Island ankamen. Kailua-Kona war unser Ziel und nach einer knappen Dreiviertelstunde landeten wir auf dem Flughafen, welcher auf einem Lavafeld aus dem Boden gestampft wurde. Nebst dem Flughafen in der Lavawüste liess eine zweite Kuriosität nicht lange auf sich warten und so durften wir unser Gepäck ausserhalb des Flughafens von einem kleinen Wagen nehmen (ähnlich denen, wie man sie früher bei uns auf den Bahnhöfen benutzte), kurz “Self-service”. Wir waren für die ersten paar Tage auf der Westseite der Insel untergebracht, welche für ihre karge und trockene Landschaft bekannt ist. So liessen wir es uns nicht nehmen diese Seite genauestens zu erkunden. Die Erkundung reichte von einer kleinen Wanderung zum “Captain Cook Monument” mit anschliessendem Schnorchelspass mit tausenden von Fischen und zwei Delphinfamilien bis hin zum heimlichen Litschi-Klau aus Nachbars Garten.
Am nächsten Tag, nachdem wir uns ein ausgiebiges Frühstück mit heimischen Papayas und einem selbstzubereiteten Smoothie zu Gemüte führten, ging die Reise weiter zum südlichsten Zipfel der Insel. Hier waren wir ziemlich froh, dass wir mit einem 4×4 unterwegs waren, da der Weg zum berüchtigten “Green Sand Beach”, dies war nämlich unser Ziel, doch nicht ganz einfach war. Nachdem sämtliche Körperteile durchgeschüttelt waren und wir auch alle Glieder einmal im Auto angeschlagen hatten, waren wir da und vor uns tat sich eine kleine Bucht auf. Und tatsächlich der Sand an diesem Strand schimmerte grün!!! Nun gut die Farbe Grün war nun abgehackt, was die Strände anging. Schwarz wäre doch noch interessant, dachten wir uns und fuhren einige Zeit später an den “Black Sand Beach”. Schon beeindruckend, wie man plötzlich auf schwarzem Sand stehen kann. Wie heisst es so schön - für seine Liebste holt man die Sterne vom Himmel. Nun gut so einfach ist das nicht und ich begnügte mich mit ein paar Koksnüssen, welche ich Nadja von den Bäumen holte. Das runterholen brauchte Geduld, jedoch das öffnen teilweise noch mehr!
Ein Thema fand am nächsten Tag eine ziemlich starke Dominanz - Lava. Lava und erkaltetes Vulkangestein so weit das Auge reichte. Früh morgens verliessen wir unser gemütliches Pineapple Hostel auf der Kona-Seite und machten uns auf zum “Vulcano National Park”. Hier ist der einzige noch aktive Vulkan der hawaiianischen Inseln hautnah zu erleben. Das heisst im Park selber sahen wir noch nicht viel, ausser einer hohen Gaswolke, die in der Mitte eines riesigen Kraters emporstieg. Dafür hatten wir einen richtigen Parkranger (genau so wie bei Yogi-Bär), welcher uns über die Einzigartigkeit und Naturvielfalt der Insel aufklärte, die schon Jahrtausende auf den Inseln besteht. Nachdem wir den Park unsicher gemacht hatten, fuhren wir an die Küste zum Highway 137. Dieser Highway wurde in den letzten 20-30 Jahren immer wieder von flüssiger Lava angeknabbert und teilweise ganz verschlungen.
Nach so viel Gestein und erloschener Lava wollten wir endlich noch etwas Action sehen. Doch zuvor genossen wir den Nachmittag an einem Hippie-Strand, welcher ganz nach Manier dieser Zeit auch ein FKK-Strand war. Die Strömung hier war so stark, dass es nicht ganz einfach war wieder aus dem Wasser an Land zu kommen. Als schliesslich der Abend einbrach fanden wir auf der anderen Seite des Lavafeldes, genau gesagt auf der anderen Seite des Highways 137 unsere langersehnte Lava-Action.Von weitem sah man bereits einen grossen Wolken-Dampfturm, welcher durch die ins Meer fliessende Lava erzeugt wurde. Etwa eine halbe Meile von dem Spektakel entfernt nahmen wir auf dem Lavaboden platz und verfolgten das Naturschauspiel. Je länger je dunkler es wurde konnte man nun auch endlich flüssige rote Lava in die Luft schleudern sehen. Schlicht und ergreifend Atem beraubend! Wir waren nur noch so am staunen und als wir in der stockdunklen Nacht wieder Richtung Auto stolperten sahen wir wie der ganze Hang an gewissen Stellen, wo die Lava an die Oberfläche trat, brannte. Müde und mit wunderschönen Eindrücken schliefen wir im Hostel friedlich ein.
Hilo, wo wir unsere Nacht verbrachten, ist eine kleine Stadt auf der Ostseite der Insel, welche sich seit der Zeit der Zuckerrohrplantagen nicht allzu fest verändert hat. Kennzeichnend für die Ostseite der Insel ist das feuchte Klima. Auf dieser Seite fällt viel mehr Niederschlag als im Westen, was auch daran sehr gut daran zu sehen ist, dass auf dieser Seite viel mehr Wald und Grünflächen zu sehen sind. Unsere Reise führte uns an diesem Tag der Ostküste entlang nach Norden zum Waipio Valley einem breiten Tal, welches wunderschön und sehr idyllisch gelegen ist. Nachdem wir an zahlreichen Wasserfällen vorbeigekommen waren und hier im Waipio Valley angelangten war es schliesslich Zeit für das Mittagessen. Dieses genehmigten wir uns in Form eines Pick-Nicks direkt am Strand und konnten uns dabei noch schön bräunen. Einige Zeit später machten wir uns auf den Weg zum Mauna Kea. Der höchste Berg auf Hawaii. Nach gut einer Stunde erreichten wir die Saddle Road, eine Strasse die ihrem Namen alle Ehre macht. Sie verbindet die Westseite mit der Ostseite, ohne dass man den Norden umfahren muss. Dafür ist die Strasse wirklich wie ein Sattel. Mal geht es hoch mal runter und immer so, dass teilweise nur gerade ein Auto Platz hat. Mit rund 4200 Meter über Meer war der Mauna Kea nicht nur eine Herausforderung für unser Auto, sondern auch für uns. Obwohl wir auf etwa 2800 Meter eine Pause machten, um uns an die dünne Luft der Höhe zu gewöhnen (man bedenke, dass wir einige Stunden zuvor noch auf Meerespiegelniveau waren), hatten wir doch etwas Mühe, als wir umgeben von einer Mondlandschaft mit dem Auto auf dem Gipfel ankamen. Bis zum Sonnenuntergang ging es noch einen Moment und Nadja gönnte sich vorerst mal eine Mütze Schlaf. Schliesslich war es so weit und der Abschluss unserer Big Island Reise war fulminant. Einfach Traumhaft war die Aussicht von hier oben und man sah sogar die anderen Inseln.
Kurz es war einer der schönsten Sonnenuntergänge, die wir erleben durften!!!
-> Fotos wie immer auf der Fotoseite!!!
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hoi ich be spot esch esch ferbi...
Hallo Zachi, wenn me vom Zunami in Hawaii und Umgäbig ghört...
@ Rony: Ja chas mer grad vorstelle. Unterdesse bin ich aber ...
Hallo Zacharias Die letzten Monate und insbesondere die let...
Hey Zach Jetzt han ich per Zuefall grad gseh, dass du in ...